Wir wissen bereits wozu das Design-Dokument gut sein soll. Und wir wissen auch was alles zum Thema Gameplay gehört. Doch reicht das alleine nicht aus um letztendlich ein Design-Dokument zu erstellen womit Du Dein eigenes Videospiel entwickeln kannst. Was wir jetzt brauchen sind Bilder – Grafiken und Videos – sprich kurz gesagt Ideenquellen.
Im dritten Teil dieser Artikel-Serie geht es um das Thema Grafik. Hierbei gibt es mehrere Schwerpunkte wie zum Beispiel Grafiken selber erstellen oder aber Grafiken, Bilder und sogar Videos Anderer zur Ideenfindung nutzen.
Spieleelemente
Zu den Spieleelementen zählen in diesem Schritt sämtliche Objekte die in Ihrem Spiel vorkommen. Nehmen wir an Sie entwickeln ein Racer-Game, dann werden hier nicht nur die Fahrzeuge skizziert, sondern auch die Tribünen, Naturallien, sprich jeder kleinste Stein wird hier grafisch vermerkt.
Welchen Sinn hat dies? Für die meisten Anfänger hört es sich merkwürdig an, selbst die kleinsten bzw. auch einfachsten Dinge grafisch festzuhalten, doch das hat seine Gründe:
- zum einem hat man so einen Überblick über die verschiedensten Größenverhältnisse..
- durch die Masse an Informationen im Spielkonzept kann man leicht den Überblick verlieren, wenn man alles nur in schriftlicher Form festhält..
- und ein dritter Grund wäre zum Beispiel auch noch verschiedene Visionen, sprich Effekte wie Partikel, Animationen grafisch festzuhalten, um einen groben Überblick zu haben
Haben wir dann die Spieleelemente entwickelt, kommen wir zum Interfaces. Zu den Interfaces zähle ich alle 2D und 3D Elemente die nicht zur Spielhandlung beitragen. Heißt, hierzu zählen zum Beispiel das Startmenü – Spielstart – Optionen – Steuerung – Spielladen – Spielspeichern – Beenden und so weiter. Aber gleichzeitig gehören hierzu auch Spielaktive Elemente wie zum Beispiel das Menü eines Rollenspielprofils.
‘Der Spieler möchte seinen Rollenspielcharakter etwas umkleiden, dann wechselt dieser in das Charakterinterface und wechselt die Kleidung.’
Wie entwickel ich Grafiken? Im Grunde genommen ist das Dir komplett selbst überlassen. Der eigentliche Sinn ist ja nicht das Du am Ende Dein Design-Dokument zum Spielen weitergibst, sondern Dein Spiel. Deine Grafiken können aus einfachen Strichzeichnungen bestehen, aus Strichmännchen oder auch aus High-Quality Pictures – kurz Artworks.
Animationen lassen sich meiner Meinung nach am besten mit Strichmännchen darstellen. Wohingegen einzelne Charaktere etwas Detailreicher skizziert werden sollten. Wenn Euch Ideen fehlen, dann verwendet Eure zuvor entwickelten Informationen der einzelnen Charaktere.
‘Ein Forscher zum Beispiel fällt meistens durch seinen weißen Kittel auf. Manche tragen noch eine Brille.’
Das wäre zum Beispiel eine Idee die man dann beachten sollte. Ich selber bin kein großer Künstler, aber ich versuche zumindest so viele Details wie möglich in grafischerweise festzuhalten. Ich habe hier noch ein kleines Video angesteckt, welches euch einwenig zeigen soll wie Ihr zeichnen könntet.
Artikel-Serie
Info – Design Dokument Report [hier klicken..]
Teil 1 – Planung und Ablauf der Entwicklung [hier klicken..]
Teil 2 – Gameplay [hier klicken..]
Teil 3 – Grafik [hier klicken..]
Teil 4 – Soundmanagement [hier klicken..]



